Initiative zur Förderung der Wirtschaftskompetenz

im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) e.V.Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) e.V. 

 
 



6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Sauberes Wasser für alle, freier Zugang zu Trinkwasser


Ohne Wasser kein Leben und ohne sauberes Wasser keine funktionierende menschliche Gesellschaft - wie die Unterziele zeigen, richtet sich dieses SDG vor allem auf Entwicklungsländern, wo häufig die Wasserversorgung und die Sanitäreinrichtungen mangelhaft sind.

In Deutschland sind fast alle Unterziele erfüllt, aber man muss eine genauere Betrachtung vornehmen, um die Lage in Deutschland bezüglich der Trinkwasserversorgung besser beurteilen zu können.


Unterziel 6.1 Bis 2030 den allgemeinen und gerechten Zugang zu einwandfreiem und bezahlbarem Trinkwasser für alle erreichen


Unterziel 6.2 Bis 2030 den Zugang zu einer angemessenen und gerechten Sanitärversorgung und Hygiene für alle erreichen und der Notdurftverrichtung im Freien ein Ende setzen, unter besonderer Beachtung der Bedürfnisse von Frauen und Mädchen und von Menschen in prekären Situationen


Unterziel 6.3 Bis 2030 die Wasserqualität durch Verringerung der Verschmutzung, Beendigung des Einbringens und Minimierung der Freisetzung gefährlicher Chemikalien und Stoffe, Halbierung des Anteils unbehandelten Abwassers und eine beträchtliche Steigerung der Wiederaufbereitung und gefahrlosen Wiederverwendung weltweit verbessern


Unterziel 6.4 Bis 2030 die Effizienz der Wassernutzung in allen Sektoren wesentlich steigern und eine nachhaltige Entnahme und Bereitstellung von Süßwasser gewährleisten, um der Wasserknappheit zu begegnen und die Zahl der unter Wasserknappheit leidenden Menschen erheblich zu verringern


Unterziel 6.5 Bis 2030 auf allen Ebenen eine integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen umsetzen, gegebenenfalls auch mittels grenzüberschreitender Zusammenarbeit


Unterziel 6.6 Bis 2020 wasserverbundene Ökosysteme schützen und wiederherstellen, darunter Berge, Wälder, Feuchtgebiete, Flüsse, Grundwasserleiter und Seen


Unterziel 6.a Bis 2030 die internationale Zusammenarbeit und die Unterstützung der Entwicklungsländer beim Kapazitätsaufbau für Aktivitäten und Programme im Bereich der Wasser- und Sanitärversorgung ausbauen, einschließlich der Wassersammlung und -speicherung, Entsalzung, effizienten Wassernutzung, Abwasserbehandlung, Wiederaufbereitungs- und Wiederverwendungstechnologien

Deutschland ist einer Reihe von internationalen Abkommen zum Schutz von grenzüberschreitenden Gewässern.

Einige wichtige Beispiele sind:

Übereinkommen zum Schutz des Rheins aus dem Jahre 1999. Fünf Rheinanliegerstaaten Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Schweiz sowie der Europäischen Gemeinschaft unterzeichneten das Dokument. Das Ziel ist die verstärkte Zusammenarbeit zum Schutz des Rheins und der anliegenden Feuchtgebiete.

Schutz des Rheins. Link: https://www.iksr.org/de/iksr/rechtliche-basis/uebereinkommen

Zum Schutze des Bodensees verpflichteten sich die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg sowie Österreich und die Schweiz in einen „Übereinkommen über den Schutz des Bodensees gegen Verunreinigung“. Das Abkommen ist seit 1968 in Kraft.

Schutz des Bodensees. Link: https://www.igkb.org/die-igkb-internationale-gewaesserschutz-kommission-fuer-den-bodensee/uebereinkommen-ueber-den-schutz-des-bodensees-gegen-verunreinigung/

Unterziel 6.b Die Mitwirkung lokaler Gemeinwesen an der Verbesserung der Wasserbewirtschaftung und der Sanitärversorgung unterstützen und verstärken

Dieses Ziel hat für Deutschland keine große Relevanz.

Die fünf Perspektiven

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